Richard Fuchs:

„Wichtig ist, dass ein Bild Magie verströmt, dass es schwingt.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Denn nur was schwingt, kann auch Schwingungen übertragen – und so sein Vis-à-vis in Schwingungen versetzen.

 

Und diese Schwingungen spürt man fast physisch beim Betrachten der Bilder von Richard Fuchs.

Die meisten Stoffe, aus denen seine Bilder entstehen, nimmt der Künstler nicht aus den Tuben oder Tiegeln der üblichen Malmittel-Hersteller, sondern vorwiegend aus der Natur: grüner Schilfsandstein, Vulkansand, Marmorstaub und anderes mehr.

Und vielleicht hat ja gerade das auch ein bisschen seinen Ursprung in der bayerischen Herkunft des 41-Jährigen und verbindet sich mit dem Thema seiner Malerei: der zeit-

genössischen Landschaft und ihrer lyrischen Abstraktion.

So jedenfalls bekommt auch der Begriff „Handwerk“ des Malers Richard Fuchs eine weitere Dimension – nämlich die des Hand-Werks im wahrsten Sinne des Wortes – mit der sich seine Werke nicht nur visuell von denen seiner Künstlerkollegen und -kolleginnen unterscheiden.

Materialien und Stilistik verschmelzen – und die Kraft seiner Imagination lässt Bilder entstehen, die uns aus unser alltags-

geprägten Verkopfheit in Traumwelten entführen und uns so aus den Grenzen des Gewohnten befreien. Poetik in Farben, Poesie ohne Worte.

Ohne Worte? Nicht ganz! Denn da gibt es diese kleinen Bildtitel, die nicht von ungefähr so scheinbar unscheinbar daher-

kommen: dennoch frei von jedem, das Visuelle beschreibenden Diktat, die eigene Phantasie inspirierend und zu einer imaginären Reise in Richard Fuchs Landschaften einladend.