Über Nils Peters

Von der Perfektion des Unperfekten

Nils Peters (Foto: t&w)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser Leben ist geprägt von Vergänglichkeit – das organische ebenso wie das Sein toter Materie. Mit Panta rhei – alles fließt– benannte Heraklit diese Erkenntnis.

 

Und seit je her sind wir bestrebt, dieser Vergänglichkeit Einhalt zu gebieten, in dem wir versuchen, den Moment in Schrift, Ton und/oder Bild festzuhalten, das Ist zu konservieren. Ob realistisch dokumentierend oder künstlerisch interpretierend.

Ist die Dokumentation dabei der wertfreien Wiedergabe des Moments verpflichtet, erlaubt die Kunst dem Künstler eine emotionale Reflexion der Vergänglichkeit.

Nils Peters, Jahrgang 1972, ist mit beiden dieser Dimensionen befasst: in seinem hauptberuflichen Leben als promovierter Naturwissenschaftler mit der strengen Ratio und seit 2006 als bildender Künstler mit der kreativen Emotio.

Wenn Materie aus dem Moment der Blüte ihres Seins in den Zustand des Vergehens, des Verblassens übergeht, entwickelt sie oft eine ganz eigene, wenn auch sehr spröde Schönheit jenseits ihrer ursprünglichen Perfektion und Harmonie.

Diese neue Perfektion im Zustand des scheinbar Unperfekten sicht- und erlebbar zu machen, ist Thema des künstlerischen Schaffens von Nils Peters. Mit seiner Collage-Technik komponiert er Elemente, Materialien und Substanzen – auch unterschiedlicher Aggregatzustände – zu einer neuen visuellen Ästhetik.

Zarte Farben sind seine augenscheinlichste Ausdrucksform der Vergänglichkeit des Moments. Aber was so fragil erscheint, offenbart dann sehr schnell eine unmittelbare, starke und vielschichtige Intensität.

Auch Nils Peters‘ Bildtitel sind als Teil des Ganzen zu verstehen. Zwingen sie doch förmlich den Betrachter zu (s)einer ganz persönlichen Entdeckungsreise und Dechiffrierung des jewei-

ligen Werkes.

 

Und was auf den ersten Blick surreal erscheint, entpuppt sich dabei als Extrakt des Realen.

 

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Über Nils Peters – oder: wie ein kleiner Fehler zur Kunst führen kann: http://www.stormarn-kulturell.de/wie-ein-kleiner-fehler-zur-kunst-fuehren-kann/38163.html

 

 

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