Tempus fungit – die Zeit flieht

Das kreative Schaffen der Monika Kampczyk

 

 

Monika Kampczyk, 1949 in Triptis/Thüringen geboren und auch dort aufgewachsen, studierte an der traditionsreichen Friedrich-Schiller-Universität in Jena Medizin. Sie praktizierte bis 2013 als Kinderärztin.

 

Über sich selbst erzählt die Künstlerin:

Offensichtlich war ich schon als Kind kreativ – allerdings nicht unbedingt im Sinne meiner Zeichenlehrerin in der 3. Klasse. "Was soll denn der Quatsch, Monika!" war deren Kommentar zu meiner – heute würde ich sagen surrealen – Landschaft. Eine entsprechend schlechte Note verdarb mir dann auch erst einmal die Freude am Malen.

 

Spätere künstlerische Anwandlungen flackerten zwar immer wieder auf. Aber der berufstätigen Ehefrau und Mutter blieb dafür keine Zeit mehr, was sich erst im Jahr 2000 auf Grund familiärer Umstände änderte.

 

Die sich neben dem Beruf nun ergebende Zeit widmete Monika Kampczyk intensiv der Kunst. Grundlagen wurden in Zeichen-kursen an der Volkshochschule Aue erworben, Akt, Porträt und Illustration an der Europäischen Kunstakademie Trier studiert, Landschaft in der Toskana und auch Holzschnitt-Techniken wurden erarbeitet.

 

Ich habe viel gelernt; vor allem 3 Sätze von pädagogisch geschickteren Künstlern als meiner damaligen Zeichenlehrerin habe ich mir zu eigen gemacht:

 

  • Es ist doch nur Papier
  • du brauchst damit kein Geld zu verdienen
  • man kann nicht besser malen als es die jeweiligen Fähigkeiten erlauben; aber man kann die Fähigkeiten verbessern!

 

So gewann ich die innere Freiheit, meinen Stil zu erkunden, mich auf Zufälle einzulassen und diese zu entwickeln. Bei einem Urlaub an der Ostsee habe ich Rotweinreste nicht weggegossen - sondern mit meinen Enkelkindern auf Papier. So entstanden die ersten Vinorelle.

 

Inzwischen zeigen Monika Kampczyks Arbeiten ein außer-gewöhnlich breites und ebenso spannendes Spektrum: in

Stil, Technik, Materialien, Ideenvielfalt und Reife.

 

2009 passierte dann das, was passieren musste: die erste Ausstellung - mit großem Herzklopfen und einem breiten Potpourri ihrer künstlerischen Arbeiten, wie die Künstlerin berichtet.

 

Es folgten Ausstellungen im Erzgebirge, in Gera, Zwickau, Chemnitz, Dresden, Genthin – und als Mitteldeutschland zu eng wurde, in Berlin und Wien. 

 

Besonders Berlin war und ist für mich sehr inspirierend und dort der Kontakt zu einer sehr aufgeschlossenen Kunstszene.

 

Inzwischen sehe ich jeder Ausstellung mit großer Freude

und Spannung entgegen. Denn dort erlebe ich die für jeden Künstler so wichtige Resonanz auf das eigene Schaffen ganz direkt und unverfälscht; und ich werde immer wieder inspiriert und neugierig auf Neues.

 

Aber es sind auch die vielen interessanten Begegnungen –

und nicht zuletzt das Wiedersehen mit Freunden und Bekannten.

 

Kunst verbindet eben!

 

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