Jörn Zolondeks HafenInszenierungen:

Faszinierende Fotografische Impressionen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ob es die großen Luxusliner an den Kreuzfahrt-Terminals sind oder die gigantischen Containerriesen mit ihren Ladungen aus und nach Fernost: Das Thema Hamburger Hafen lässt nieman-

den unberührt – und lockt so jährlich Millionen Besucher in diese nordische Metropole.

 

Aber nicht die verklärte touristische Seefahrtromantik der Aidas, der Cunard-Liners & Co. ist es, die den Fotografen

Jörn Zolondek zu diesem Werkzyklus inspirierte, sondern

die Geschäftigkeit einer heutigen Hafen-Arbeitswelt und

ihrer logistischen Komplexität, in der Technik den Menschen zunehmend ersetzt.

 

Dieser sozialkritische Aspekt jedoch klingt in den Bildern des Fotografen erst auf den dritten wenn nicht gar vierten Blick an. Vielmehr entsteht durch die Verdichtung der einzelnen Szenarien in Form digitaler Composings und größter Bild-

ästhetik eine ganz eigene Faszination, die den Betrachter fesselt und immer wieder Neues entdecken lässt.

 

Die feinsinnige Komposition jeweils mehrerer Bildebenen

dient hier nicht der Suggestion von räumlicher Tiefe, sondern gibt den Szenarien versteckt-surreale Züge. Wirklichkeiten werden zu vermeintlichen Täuschungen, Täuschungen zu Wirklichkeiten.

 

Der Betrachter und sein Auge werden auf‘s feinsinnigste manipuliert; Dimensionen lösen sich in scheinbaren Widers-prüchlichkeiten auf, Großflächiges zerspringt in kleinen Details. Dennoch geht der jeweilige Bildfokus nie verloren.

 

Verschiedentlich haben sich Bildschaffende mit dieser Technik des Composings zum Thema Hamburger Hafen versucht, sich daran buchstäblich abgearbeitet. Aber keinem gelang dabei eine überzeugendere Bildästhetik gepaart mit handwerklichem Können als Jörn Zolondek.

 

Und das macht seine HafenInszenierungen so einzigartig.

 

Chapeau!

 

 

 

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